Internet dating Düsseldorf

Empirisch belegt sei, dass ihre Netzwerke weniger belastbar seien.

Doch auch wenn der Rheinländer als kontaktfreudig gilt, einen neuen Partner fürs Leben zu finden, gestaltet sich auch in Düsseldorf schwierig.

Die Rheinische Post beleuchtet in den kommenden Wochen in einer Serie das Suchen und Finden der Liebe in der Landeshauptstadt.

So kommen Singles zu Wort, die von ihren Erfahrungen berichten, wir geben Tipps für die Suche nach dem richtigen Partner, analysieren Partnerbörsen sowie Datingportale im Internet und beleuchten die Hintergründe des Phänomens. So warnt etwa der Soziologe Stefan Hradil, das Leben ohne Partner sei eine "riskante Lebensform" und sagt: "Singles wandern auf einem emotional schmalen Grat." Ihnen drohe oft die Einsamkeit.

Dabei haben sie oft größere Netzwerke als Menschen, die in Familien leben.

In jüngeren Jahren allerdings haben sie mehr Geld zur Verfügung als Menschen, die in einer Beziehung leben oder gar Familie haben.

So sind sie etwa öfter in Sportvereinen aktiv, besuchen häufiger Kulturveranstaltungen und haben einen größeren Freundeskreis.

"Allerdings pflegen sie Netzwerke, um das Fehlen von Angehörigen auszugleichen", so der Soziologe.

Die meisten Singles sind laut Statistik zwischen 45 und 65 Jahre alt (54.000), gefolgt von den 30- bis 45-Jährigen (49.000).

Sieht man von den verwitweten Menschen ab, leben die meisten in den innerstädtischen Stadtteilen, in den schicken Neubauten, den renovierten Altbauten.

In Pempelfort etwa gibt es rund 14.000 Singlehaushalte von insgesamt 20.000 Haushalten, in Stadtmitte 6700 von insgesamt 9700.

Das heißt nicht, dass alle Singles alleine bleiben möchten.